Kartenansicht je Lebensphase, Icon-Schiene links, Steuerung rechts
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Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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|---|---|
| **Dokument** | Funktionale und Technische Spezifikation FPT |
| **Version** | 0.41 |
| **Version** | 0.42 |
| **Datum** | 2026-07-25 |
| **Status** | Lebendes Dokument |
| **Codestand** | Arbeitsstand nach `f9d7ca0` inkl. Memo 2026081701 (Branch `main`) |
| **Codestand** | Arbeitsstand nach `113616c` inkl. Kartenansicht (Branch `main`) |
| **Ersetzt** | `FDD_TDD_FPT.docx` (v1v5) im Ordner `Info Dateien` diese sind ab Version 0.1 dieses Dokuments obsolet |
| **Geltungsbereich** | Gesamter Code im Verzeichnis `FPT` |
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| Version | Datum | Autor | Änderung |
|---|---|---|---|
| 0.42 | 2026-08-17 | Claude (Opus 5) | **Kartenansicht und Drei-Spalten-Shell** (neues Kapitel 3.15). Der grösste Eingriff in die Oberfläche seit 0.36 und er behebt eine Ursache statt Symptome. Ausgemessen war die Lage eindeutig: Der Phasenkopf trug 220 px an Kennzahlen, dauerhaft fixiert; von 675 px Matrixhöhe blieben 430 px zum Arbeiten. Fünf Phasen brauchten 1760 px Breite, sichtbar waren mit offenem Panel 1024 px. Und das Bearbeitungs-Panel (`fixed right-0`, 416 px) legte sich ausgerechnet über die Spalte, zu der man gerade gescrollt hatte. (1) **Eine Karte je Lebensphase** ersetzt die Matrix als Arbeitsansicht. Sie erzählt die Phase als Zeitablauf: **Eintritt** (der Übergang aus der Vorphase; bei Phase 1 der Bestand), **Laufend** (die Elemente mit ihren Annahmen und die Quote), **Ergebnis** (Vermögen und Cash am Phasenende). Horizontales Scrollen entfällt vollständig. Der Übergang gehört bewusst zur FOLGEphase dort wird das frei werdende Kapital verteilt, konsistent mit 0.41. (2) **Bearbeitet wird IN der Karte.** Ein Klick klappt die Zeile auf, die Felder stehen darunter. Damit kann nichts mehr verdecken, woran man arbeitet das Panel bleibt nur für die Matrix. Ein Knopf im Kartenkopf klappt **alle** Zeilen auf oder zu; bei acht Elementen ist das der Unterschied zwischen einmal durchsehen und acht Klicks. (3) **Die Zeitachse wird zum Navigator**: Das Segment der offenen Karte ist hervorgehoben, ein Klick springt hin. Dazu Pfeilknöpfe unten und die **Pfeiltasten** (ausser in Eingabefeldern sonst springt die Karte beim Tippen weg). (4) **Die Matrix bleibt als Vergleichsansicht.** Umschalter oben rechts; die Wahl gehört zum Benutzer und überlebt die Sitzung. Ein Szenario-Diff oder eine Ist-Ansicht **erzwingt** die Matrix: Vergleich über alle Phasen kann eine einzelne Karte prinzipiell nicht leisten, und stillschweigend die falsche Darstellung anzubieten wäre schlechter als der Wechsel. (5) **Drei-Spalten-Shell.** Die Menüleiste links ist eingeklappt eine **Icon-Schiene** (56 statt 256 px); beim Überfahren fährt sie als Overlay aus, ein **Pin** hält sie breit. Die vier Kacheln wandern von oben in eine **rechte Leiste** mit aufklappbaren Abschnitten. Das ist der entscheidende Tausch: Sie kosteten oben **vertikalen** Platz, rechts kosten sie horizontalen und Höhe ist auf einem Breitbildschirm die knappe Grösse. Eingeklappt bleibt die Zahl der offenen Punkte am Knopf sichtbar. Zusammen: statt 1184 × 574 rund **1328 × 804** für den Inhalt, also +12 % Breite und **+40 % Höhe**. (6) Der Anzeige-Umschalter nominal/beide/real steht neu auch in der Werkzeugleiste (`ValueModeSwitch`, eine Implementierung für beide Orte). Neue Komponente `PhaseCards`; `ElementDetail` bekommt eine `compact`-Variante, `Timeline` die Navigator-Rolle, `Tile` eine rahmenlose Variante. Kein Eingriff in den Rechenkern; 337 Tests unverändert grün. |
| 0.41 | 2026-08-17 | Claude (Opus 5) | **Memo 2026081701** zehn Punkte aus einer Testrunde, mehrheitlich Feinschliff, zwei davon inhaltlich. (1) **Die Kapitalverwendung heisst neu Schuldentilgung · Investition · Cash, und die Tilgung hat ein wählbares Ziel** (`capitalUseDebtTargetElementId`): eine Immobilie **oder** eine sonstige Schuld. Bisher floss die Quote stur in die erstbeste Immobilie wer neben einer Hypothek zu 1,5 % einen Konsumkredit zu 6 % trägt, konnte den Kredit gar nicht zuerst tilgen. Ohne Wahl bleibt es beim alten Verhalten, damit bestehende Pläne unverändert rechnen. **Cash ist neu eine gleichrangige Zeile** statt einer blassen Fussnote: «ich lasse es liegen» ist ein legitimer Entscheid. Rechnerisch bleibt es der Rest alle drei frei eintippbar zu machen hiesse, dass beim Tippen still eine andere Zahl wandert. (2) **Die Maske gibt es neu auch bei der Säule 3a.** Dort stellt sich die Frage sogar zwingender als bei der PK: Ein 3a-Konto wird IMMER vollständig bezogen, es fliesst also in jedem Fall ein grosser Betrag der bis 0.40 stumm auf dem Cash landete. (3) **Je Person entsteht beim Abschluss der Bestandsaufnahme automatisch ein AHV-Element**, idempotent (wer die Bestandsaufnahme später korrigiert, bekommt kein zweites). Die AHV ist die einzige Kategorie ohne Bestand ein Plus-Knopf mit leerer Karte wäre sinnlos, das Element wegzulassen aber auch: Ohne es rechnet der Plan ab der Pensionierung mit einer AHV-Rente von 0. Die Karte in der Bestandsaufnahme sagt neu, warum dort nichts zu erfassen ist. (4) **Farben folgen der Bedeutung, nicht dem Zustand.** Ein einmaliger Cash-Zufluss am Übergang trug die Akzentfarbe im warmen Schema ein Orangerot, das eine Erbschaft wie einen Fehler aussehen liess; neu ist er grün, ein Abfluss neutral. Die Knöpfe «Kapital verteilen» und «Sparquote verteilen» sind **grün mit Haken, sobald erledigt** vorher sah man einer vollständig verteilten Phase nicht an, dass sie fertig war. (5) **Sechs Stellen mit unlesbarer Schrift behoben:** `text-attention-fg` ist **weiss** und für vollflächigen Attention-Grund gedacht; auf hellem oder 10-%-Grund war der Text im warmen und im hellen Schema praktisch unsichtbar (PK-Einkaufswarnung, 3a-Kollision, fehlendes Anlageziel, zwei Stellen in der Kachel «Offene Punkte»). (6) **Der Kapitalanteil-Regler hatte keine sichtbare Schiene**: `appearance-none` schaltet die native Darstellung ab, womit auch `accent-color` nicht mehr greift übrig blieb der blosse Knopf. (7) **Der Umwandlungssatz verschwindet bei 100 % Kapital**, spiegelbildlich zur Kapitalbezugssteuer bei 0 %. Bei vollem Kapitalbezug wird nichts verrentet. (8) **Der Dialog «Neue Lebensphase» erklärt die Dauer-Kappung** welches Ereignis sie setzt und warum (die Rechnung leitet Erwerbsstatus und Bezüge am Phasen**beginn** ab). Vorher stand dort nur «max. N». (9) **Zustand statt Regel nach der Pensionierung:** Die Zellen von PK und 3a beschrieben in der Pensionsphase die Regel im Futur («wird berechnet», «wird bezogen»), obwohl der Bezug längst geschehen war. Neu steht dort der gerechnete Stand bei der PK die Rente in Franken oder «Vollständig bezogen», bei der 3a «Vollständig bezogen». (10) **Eine Vokabel für einen Gedanken:** Die Bestätigung der Pensionsentscheide heisst neu «angeschaut» wie die der Phasenzellen, und der Erklärtext sagt ausdrücklich, dass der Haken **keine Zahl ändert**. Zwei Wörter für dieselbe Sache hatten mehr verwirrt als geholfen. Die Fixpunkt-Kappung um AHV-, PK- und 3a-Bezugsalter zu erweitern wurde **bewusst zurückgestellt** im Basisszenario ist das Pensionsalter fest 65, das Thema gehört zur Szenario-Art «Frühpensionierung» (Roadmap Nr. 48). 3 Tests ergänzt (334 → 337). |
| 0.40.1 | 2026-08-16 | Claude (Opus 5) | **Zwei Fehler aus der Testrunde.** (1) **«Ein Wert, ein Ort» gilt jetzt im Rechenkern, nicht nur in der Oberfläche.** Eine Immobilie zeigte in der ersten Lebensphase Startwert 0 statt Kaufpreis minus Hypothek. Ursache: Der Rechenkern legte die Phasenwerte über die Stammdaten (`{...baseData, ...phaseValues}`) eine in 0.39 versehentlich gespeicherte 0 gewann damit gegen die Bestandsaufnahme. Seit 0.40 ist das Feld read-only, wodurch dieser Altwert **unerreichbar** war und den Kaufpreis dauerhaft verdeckt hätte. Neu gewinnen bei den fünf Bestandsfeldern (`amount`, `currentValue`, `startValue`, `purchasePrice`, `mortgage`) **immer die Stammdaten**, wo sie einen Wert tragen (`firstPhaseValues`); der Rückfall auf den Phasenwert bleibt nur, solange die Stammdaten leer sind sonst fielen Pläne aus der Zeit vor 0.36 schlagartig auf 0. Die Annahmen (Rendite, Zins, Wertsteigerung, Teuerung) bleiben in Phase 1 überschreibbar: Sie gelten für einen Zeitraum, nicht für den Anfangsbestand. Damit heilen bestehende Daten von selbst. (2) **«Alle bestätigen» war zu grob.** Der Knopf in der Annahmen-Maske schrieb `confirmed: true` auf jede Zeile man konnte ihn drücken, ohne je gescrollt zu haben, also genau das Durchwinken, das der Mechanismus verhindern soll. Neu trägt **jede Zeile ein Häkchen «Angeschaut»**, anfangs leer; wer ein Feld ändert, hakt es automatisch an (bearbeiten IST anschauen); oben markiert ein Klick alle auf einmal, aber als sichtbarer Akt. Gespeichert werden die Werte aller Zeilen, bestätigt nur die angehakten der Knopf nennt die Zahl. 4 Tests ergänzt (330 → 334). |
| 0.40 | 2026-08-16 | Claude (Opus 5) | **Ein Wert, ein Ort** (neues Kap. 3.14.3, aus einer Testrunde des Nutzers). Der rote Faden aller acht Punkte: Für dieselbe Zahl gab es an mehreren Stellen ein Eingabefeld, und der Rechenkern entschied still, welches gewinnt. (1) **Startwerte sind in der ersten Lebensphase read-only.** Sie standen dort als Eingabefeld, das `phaseValues[phase1]` schrieb der Rechenkern legt die Phase über die Stammdaten (`{...baseData, ...phaseValues}`), also überschattete jede Eingabe still die Bestandsaufnahme. Neu wird der Stammdatenwert angezeigt, mit Absprung in die Spalte «Start». Ab Phase 2 bleibt der Betrag bei Einkommen und Ausgaben **änderbar** Teilzeit, Beförderung, Jobwechsel sind echte Entscheide dieser Phase; die Bestände sind dort ohnehin schon fortgeschrieben und read-only. (2) **Jährliche Raten entstehen nur noch im Verteil-Dialog**, einmalige Kapitalverwendungen nur noch im Kapital-Dialog. In der Zelle stehen sie weiterhin, aber read-only mit Absprung. Nur im Dialog sieht man, wie viel überhaupt zu verteilen ist und ob die Summe aufgeht. (3) **Der PK-Beitrag wandert in den Verteil-Dialog** in einen **eigenen Block** «Aus dem Bruttolohn (ausserhalb der Quote)». Er ist bewusst nicht Teil der Quote ([4.6.3](#463-pension_fund)), aber der Dialog ist neu der einzige Ort für jährliche Beträge; ohne ihn wäre er unerreichbar und fiele still auf 0. (4) **Deckel und Schalter «grosse Säule 3a» stehen im Verteil-Dialog**, direkt über der Einzahlung, deren Obergrenze sie bestimmen getrennt davon war der Schalter eine Einstellung ohne sichtbare Wirkung. (5) **Sonderamortisation und Sofort-Tilgung verlassen die Übergangszelle.** Sie zehren vom Kapital der FOLGEphase und werden dort entschieden; angezeigt werden sie in der Phasenzelle, wo auch die Zusatzeinlage steht. (6) **Der «Kapital verteilen»-Knopf ist immer sichtbar.** Er hing an `pot.total > 0` wer alles verteilt hätte, käme an seine eigene Zuteilung nie mehr heran, sobald die Elementfelder read-only sind. (7) **Cash in der Bestandsaufnahme.** Es fehlte ganz: Die Summe «Vermögen heute» rechnete es bereits mit, erfassen konnte man es dort nirgends. Kein Plus-Knopf, sondern ein festes Feld Cash ist kein Element, sondern `Scenario.initialCash`. (8) **Die Tour startet direkt nach dem Anlegen des Plans.** Sie hing an `phases.length > 0`, einem Überbleibsel der Spotlight-Tour, die echte DOM-Ziele brauchte; die Attrappe braucht nichts und die Tour gehört genau dorthin, wo man noch nicht weiss, wie der Plan aufgebaut ist. (9) **Das Abzeichen im Phasenkopf öffnet eine Maske mit allen offenen Annahmen** (`PhaseReviewDialog`), analog zum Übergangs-Review. Bis 0.39 fragte es nur «N Annahmen bestätigen?» eine Zustimmung zu etwas Ungesehenem, also genau die Bewegung, die der Mechanismus verhindern soll. (10) **Unbestätigte Zellen sind deutlicher markiert**: getönter Grund, kräftiger linker Balken, Warnzeichen. Der dünne Ring aus 0.39 ging in einer vollen Matrix unter. (11) **Cash-Zeile mit `ValuePair`**: der Realwert steht im Modus «Beide» darunter statt daneben, wie in jeder anderen Zeile. (12) Zwei Folgen daraus: Der Dialog **«Element anlegen» schreibt neu in die Stammdaten** statt in Phase 1 und **braucht keine Lebensphase mehr**; und `needsConfirmation` verlangt keine Bestätigung mehr für Zellen **ohne jede Annahme** eine «Sonstige Schuld» trägt seit (2) nichts mehr in der Phasenzelle. 1 Test ergänzt (329 → 330). |
@@ -1427,6 +1428,10 @@ dem Schema heraus und sahen im Dunkelmodus falsch aus.
### 3.7.7 Inspector-Panel statt Modals
> **Seit 0.42 gilt das nur noch für die Matrix.** In der Kartenansicht wird in der Karte selbst
> bearbeitet ([3.15.2](#3152-eine-karte-je-lebensphase)) das Panel legte sich als
> `fixed right-0` ausgerechnet über die Spalte, zu der man gerade gescrollt hatte.
Alle **Einzel-Bearbeitungen** Phasenzelle, Übergangszelle, Cash-Übergang, Cash-Anfangswert,
Phase (Name/Dauer), Szenario-Profil öffnen sich als rechtes Seitenpanel (`InspectorShell`,
26 rem, mobil volle Breite) statt als Modal. Bewusst **ohne Backdrop**: Die Matrix bleibt
@@ -2485,6 +2490,120 @@ Referenz: `src/lib/review.ts`, `src/components/ReviewTile.tsx`,
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## 3.15 Der Bildschirm: drei Spalten, zwei Sichten
### 3.15.1 Was gemessen wurde
Die Matrix war ab der vierten Lebensphase nicht mehr zu bedienen. Der Befund in Zahlen, bevor
irgendetwas entworfen wurde:
| Grösse | Wert | Folge |
|---|---|---|
| Phasenkopf | 220 px, dauerhaft fixiert | von 675 px Matrixhöhe blieben **430 px** |
| Fünf Phasen | 224 + 112 + 5×208 + 4×96 = **1760 px** | passt auf keinen Laptop |
| Bearbeitungs-Panel | `fixed right-0`, 416 px | legte sich über die Spalte, zu der man gescrollt hatte |
| Kacheln und Zeitachse | `230 px über der Matrix | ein zweiter Kopf über dem ersten |
Drei davon haben dieselbe Wurzel: **Der Phasenkopf war ein Kennzahlen-Dashboard.** Die 208 px
Spaltenbreite waren nicht die Breite, die eine Zelle braucht, sondern die, die der
Kennzahlenblock brauchte.
### 3.15.2 Eine Karte je Lebensphase
Die Matrix stellt Phasen **nebeneinander** gut zum Vergleichen, schlecht zum Arbeiten. Eine
Karte zeigt genau eine Phase über die ganze Breite. Damit wird horizontales Scrollen, das eine
Web-App am zuverlässigsten unbenutzbar macht, gegen vertikales getauscht, das jeder beherrscht.
Die Karte erzählt die Phase als **Zeitablauf**:
| Abschnitt | Inhalt |
|---|---|
| **Eintritt** | der Übergang aus der Vorphase: Verkauf oder Halten, Kapitalbezug, einmalige Cash-Ereignisse, die Kapitalverteilung. Bei Phase 1 stattdessen der **Start** aus der Bestandsaufnahme |
| **Laufend** | die Elemente mit ihren Annahmen, dazu die Spar- bzw. Verzehrquote und ihre Verteilung |
| **Ergebnis** | Vermögen und Cash am Phasenende |
**Der Übergang gehört zur Folgephase, nicht ans Ende der Vorphase.** Das dabei frei werdende
Kapital wird in der Folgephase verteilt dieselbe Zuordnung, die 0.41 schon für
Sonderamortisation und Sofort-Tilgung eingeführt hat ([3.12.5](#3125-punkt-c-verwendung-des-bezogenen-alterskapitals)).
Der Preis ist bekannt: Wer den Hausverkauf gedanklich am Ende von Phase N trifft, findet ihn
auf Karte N+1. Bewusst in Kauf genommen, weil dort die **Folgen** stehen.
**Bearbeitet wird in der Karte.** Ein Klick klappt die Zeile auf, die Felder stehen darunter
dieselben wie im Panel (`ElementDetail` mit `compact`), also keine zweite Implementierung.
Damit kann nichts mehr verdecken, woran man arbeitet; das Panel bleibt der Matrix vorbehalten.
Ein Knopf im Kartenkopf klappt **alle** Zeilen auf oder zu: Bei acht Elementen ist das der
Unterschied zwischen einmal durchsehen und acht Klicks.
### 3.15.3 Die Zeitachse ist der Navigator
Sie war bis 0.41 Dekoration. Neu ist das Segment der offenen Karte hervorgehoben, und ein
Klick springt hin. Das ist der Punkt, an dem sich Aussehen und Verständlichkeit treffen: Zeit
läuft von links nach rechts, das braucht keine Erklärung.
Drei Wege durch die Phasen, weil verschiedene Leute verschieden arbeiten:
* **Klick auf die Zeitachse** gezielt zu einer bestimmten Phase.
* **Pfeilknöpfe unter der Karte**, beschriftet mit dem Namen der Nachbarphase. Auf der
**letzten** Karte steht dort stattdessen «+ Lebensphase» am Ende der Kette baut man weiter.
* **Pfeiltasten links/rechts**, ausser der Fokus steht in einem Eingabefeld. Ohne diese
Ausnahme spränge die Karte beim Bearbeiten eines Betrags weg.
### 3.15.4 Zwei Sichten auf dasselbe Material
Die Matrix wird **nicht** ersetzt. Ihr Wert ist der Vergleich über Phasen hinweg, und den kann
eine Karte prinzipiell nicht leisten. Konkret hängen drei Dinge daran: der **Szenario-Diff**
(was ist anders als in der Vorlage), der **Plan/Ist-Vergleich** und die schlichte Frage, wie
sich eine Grösse über alle Phasen entwickelt.
Der Umschalter steht oben rechts; die Wahl gehört zum **Benutzer** und überlebt die Sitzung
(`localStorage`) sie ist eine Arbeitsgewohnheit, keine Eigenschaft des Plans.
> **Ein Diff oder eine Ist-Ansicht erzwingt die Matrix.** Dort ist sie die richtige
> Darstellung; stillschweigend die falsche zu zeigen wäre schlechter als der Wechsel. Ohne
> Lebensphasen gilt dasselbe eine Karte ohne Phase gibt es nicht.
### 3.15.5 Drei Spalten
```
[Icon-Schiene 56px] [ Karten oder Matrix ] [ Steuerung 304px ]
^ Pin haelt sie breit ^ einklappbar
```
**Links** die Menüleiste, eingeklappt eine Icon-Schiene mit Haus, Plan-Wähler und den vier
Bereichen des aktiven Plans. Beim Überfahren fährt sie als **Overlay** aus sie kostet dann
keinen Platz , ein **Pin** hält sie breit und schiebt den Inhalt. Der Szenario-Baum steht
bewusst nicht in der Schiene: Er braucht Text, und Text braucht Breite.
Der Plan-Wähler zeigt eingeklappt die **Initialen** des aktiven Plans. Ohne diesen Bezug wüsste
man nach dem Umschalten nicht mehr, worin man ist und die vier Icons darunter wären
gegenstandslos.
**Rechts** die vier bisherigen Kacheln als aufklappbare Abschnitte. Das ist der entscheidende
Tausch: Oben kosteten sie **vertikalen** Platz, rechts kosten sie horizontalen und auf einem
Breitbildschirm ist Höhe die knappe Grösse. Eingeklappt bleibt die **Zahl der offenen Punkte**
am Knopf sichtbar; sonst klappt man die Leiste zu und vergisst den halben Plan.
Unter 1280 px verschwindet die rechte Leiste, unter 1024 px die linke Schiene (dort greift der
bestehende Overlay-Drawer). Ergebnis auf 1440 × 900: statt 1184 × 574 rund **1328 × 804** für
den Inhalt 12 % mehr Breite und **40 % mehr Höhe**.
### 3.15.6 Grundsätze, die daraus folgen
Aus dem Umbau sind drei Regeln geworden, die für neue Oberfläche gelten:
1. **Höhe ist knapper als Breite.** Was dauerhaft sichtbar sein muss, gehört an den Rand, nicht
nach oben.
2. **Was fixiert ist, muss sich rechtfertigen.** Ein sticky Element kostet seine Höhe auf jedem
Bildschirm, in jeder Sitzung, für jeden Benutzer.
3. **Nichts legt sich über das, was man bearbeitet.** Overlays sind für Dinge, die den
Arbeitsfluss unterbrechen sollen nicht für die Arbeit selbst.
Referenz: `src/components/PhaseCards.tsx`, `src/components/Timeline.tsx`,
`IconRail` in `src/components/AppShell.tsx`, `RailSection` und `ValueModeSwitch` in
`src/components/PlanView.tsx`.
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# 4. Berechnungsmodell
> Dies ist der fachliche Kern des Tools. Der gesamte Abschnitt beschreibt
@@ -4240,6 +4359,7 @@ wird der Plan neu geladen; die Berechnung kommt immer vom Server.
| `InfoBubble` | 28 | Hilfe-Tooltip |
| `ui` | ~370 | UI-Primitiven: Button, Modal, InspectorShell, Confirm, Toast, Skeleton, EmptyState ([3.7.6](#376-sprache-und-ui-primitiven)/[3.7.7](#377-inspector-panel-statt-modals)) |
| `ReviewTile` · `InventoryDialog` | ~900 | Übersicht der offenen Punkte und der Sammel-Dialog der Bestandsaufnahme ([3.14](#314-bestandsaufnahme-und-offene-punkte)) |
| `PhaseCards` | ~560 | Kartenansicht: eine Karte je Lebensphase, Bearbeitung in der Karte ([3.15](#315-der-bildschirm-drei-spalten-zwei-sichten)) |
| `Tour` | ~140 | Interaktive Kurz-Tour über die Planansicht ([3.7.8](#378-tour-und-nächste-schritte)) |
| `CommandPalette` | ~130 | Befehls-Palette Ctrl/Cmd+K ([3.7.9](#379-befehls-palette-und-sparklines)) |
| `DistributionDialogs` | ~460 | Verteil-Werkzeuge für Kapital und Spar-/Verzehrquote ([3.6.10](#3610-verteil-werkzeuge)) |