Oben in der Mitte schaltet ein Knopf zwischen Stilisiert und Fotorealistisch. Beide Varianten entstehen aus derselben Geometrie; die zweite wird beim ersten Umschalten aufgebaut und bleibt danach bestehen. Fotorealistisch: - Texturen doppelt so fein, mit Rauheits- und Verdeckungskarten aus dem Hoehenbild. Das Motiv wird skaliert auf die groessere Leinwand gezeichnet, damit Scheite, Kiesel und Poren gleich gross bleiben. - Laub aus Blattkarten (Baumlaub, Eibennadeln, Liguster, Straeucher, Kraeuter) mit Volumen-Normalen und Alpha-Test-Schatten. - Baeume rekursiv gewachsen, mit gekruemmten Aesten und Blattwolken. - Rasen und Schotterwiese aus Grasbueschelen, die im Wind wiegen. - Physikalischer Himmel mit Umgebungslicht, Sonne zu Himmel etwa 5:1, Verlaufshimmel in der Daemmerung, 4096er Schatten. - GTAO, leichtes Bloom, MSAA. - Wiese ohne sichtbares Kachelmuster. Nebenbei behoben: - Normalmaps hatten die y-Steigung verkehrt: Poren und Fugen standen als Buckel hervor. Betrifft auch die stilisierte Ansicht. - Umlandkranz schliesst jetzt luecklos an das Raster an; vorher sah man von oben als helle Linie den Himmel durch den Spalt. - Glas im Fotomodus fast spiegelnd, Holzfassade mit Relief. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Gartenvisualisierung Egglihaldenstrasse 9a
Begehbare 3D-Visualisierung des geplanten Gartens von Jasmin und Damian Kellenberger, Egglihaldenstrasse 9a, 9030 Abtwil SG.
Live: https://garten.aicds.ch
Die gesamte Geometrie ist massstäblich aus dem Gartenplan abgeleitet – nicht nachmodelliert. Ein Node-Werkzeug liest die Vektordaten direkt aus dem Plan-PDF, rechnet sie in Meter um und erzeugt daraus das Szenenmodell.
Grundlagen
| Quelle | Inhalt |
|---|---|
Info Dateien/Gartenplan 1 …pdf |
Garten Design AG, 14.08.2026, Massstab 1:100, A1 |
Info Dateien/20210427 - Projektpläne Haus 9a.pdf |
EHLE Architekten AG, Grundrisse, Fassaden, Umgebung |
Info Dateien/WhatsApp Image …jpeg |
Fotos des Ist-Zustands (Fassade, Beläge, Nachbarschaft) |
Die DWG wird nicht benötigt – das PDF enthält dieselbe Vektorgeometrie.
Koordinatensystem
Alles rechnet im Site-Frame, in Metern:
- X – Hausachse ENE, Peilung 61.1615° gegen Nord
- Z – senkrecht dazu, SSE, Peilung 151.1615°
- Y – Höhe über dem Fixpunkt
0.00= 651.17 m ü. M. (OK Fertigboden EG)
Der Nordpfeil des Plans zeigt exakt zur Blattoberkante, das Zeichnungsraster liegt um −28.8385° gedreht dazu. Der Massstab ist über das Plattenraster verifiziert: die Keramikplatten messen sich auf 0.600 m genau.
Höhen
| Bezug | relativ | absolut |
|---|---|---|
| Feuerwehrzufahrt, Nordwestecke | −2.08 | 648.09 m |
| Nachbargarten Zollet (Haus 9, OK FB EG) | −1.70 | 649.47 m |
| Hauptsitzplatz Travertin (untere Ebene) | −0.33 | 650.84 m |
| Rasen und Kiesfeld (obere Ebene) | −0.02 | 651.15 m |
| Fixpunkt Hauseingang | 0.00 | 651.17 m |
| Ostseite beim Apfelbaum | +0.63 | 651.80 m |
| OK Fertigboden Obergeschoss | +2.90 | 654.07 m |
| OK Attika Haus 9a | +6.15 | 657.32 m |
Datenpipeline
npm run data # extract-plan + build-site
-
tools/extract-plan.mjs– öffnet das Plan-PDF mit MuPDF (WASM) und protokolliert alle Zeichenoperationen mit. Ergebnis: rund 5400 Polygone, 234 Pflanzenkreise, 229 Beschriftungen und 46 Höhenkoten, transformiert in den Site-Frame. →tools/out/plan-raw.json -
tools/authoring.mjs– handgepflegte Ergänzungen: Zuordnung der Planfarben zu Belagsarten, Mauerachsen und -höhen, Gebäudekubatur, Geländezonen, Standorte. Alles kommentiert und auf Plan oder Architekturpläne zurückgeführt. -
tools/build-site.mjs– klassiert die Flächen, leitet Pflanzen und Leuchten ab, interpoliert das Geländeraster (0.25 m) aus den Höhenkoten je Zone und schreibtpublic/data/site.json(rund 110 kB).
Zur Kontrolle: node tools/debug-svg.mjs zeichnet die extrahierte Geometrie als
SVG-Draufsicht, node tools/inspect-colors.mjs listet die Planfarben mit den
nächstgelegenen Beschriftungen.
Die beiden Ebenen
Der Garten liegt auf zwei Niveaus, und der Sprung dazwischen ist ein Bauteil:
| Untere Ebene – Hauptsitzplatz Travertin | −0.33 m |
| Travertinsitzmauer, Ansichtshöhe | 0.31 m |
| Obere Ebene – Rasen, Kiesfeld, Flammengrill | −0.02 m |
| Gedeckter Sitzplatz | −0.02 m |
| Zwei schwebende Travertinstufen dazwischen | −0.17 / −0.31 m |
Gegen Osten steigt der Garten laut Plan weiter an (0.26 bis 0.63 m); dort bleibt
die aus den Koten ausgeglichene Ebene stehen. Die beiden Hauptniveaus stehen als
LEVELS in tools/authoring.mjs und werden nicht geschätzt – Flächen, deren
Schwerpunkt darin liegt, bekommen exakt dieses Niveau.
Der Sichtschutz
Er ist bewusst nicht durchgehend. Der Plan zeichnet ihn als Wechsel von aufrechten Travertinstelen (50 × 6 cm, in Dreiergruppen) und Eibengruppen, alle zusammen in einem Dekorkiesbett. Die 28 Stelen kommen mit Position und Ausrichtung direkt aus dem Plan; die Eiben werden nur innerhalb einer Gruppe zu einem Heckenkörper verkettet, damit die Lücken für die Stelen offen bleiben.
Höhen nach Abschirmrichtung:
- gegen den Südnachbarn, entlang der langen Fläche: 1.80 m
- gegen Zollet und die Feuerwehrzufahrt, untere Ebene: 1.50 m
Ebene Beläge statt gewelltem Gelände
Gebaute Flächen sind eben. Wo kein festes Niveau vorgegeben ist, wird aus den Höhenkoten eine Ausgleichsebene bestimmt – Gefälle auf 4 % begrenzt, am Schwerpunkt der Koten aufgehängt. Jede Kote gehört dabei zu genau einer Fläche, nämlich der kleinsten, die sie enthält; sonst zieht etwa die Kote einer Stufe die darunterliegende Terrasse mit hoch und aus zwei sauberen Ebenen wird eine schiefe.
Das Geländeraster wird in diesen Feldern auf die Ebene gezwungen und dort nicht geglättet. Im Rendering bekommt jeder Belag eine senkrechte Sichtkante zum angrenzenden Gelände – erst dadurch wirkt eine Terrasse gebaut und nicht aufgemalt. Wachsende Flächen (Rasen, Schotterwiese, Beet) folgen dem Gelände.
Bauteile statt hochgezogener Flächen
Der Plan nennt vier verschiedene Konstruktionen, und sie sehen auch verschieden
aus (src/scene/walls.ts):
- Travertinmauer / Sitzmauern – Schichtmauerwerk aus einzelnen Blöcken mit versetzten Stossfugen und überstehender Abdeckplatte.
- Winkelelemente aus Beton – Fertigteile von 1 m Breite, einzeln versetzt, mit Stossfugen, nach unten dicker werdendem Stiel und Fussplatte.
- Betonmauer Nachbar – Ortbeton in Schaltafelfeldern mit abgefaster Krone.
- Lamellenwand – senkrechte Bretter im Rhythmus des Plans (10 cm breit, 35 cm tief, 90 cm Achsabstand) vor dem gedeckten Sitzplatz.
- Holzscheiterwand – Stahlrahmen, gefüllt mit gestapelten Scheitern.
- Treppen mit Rampe, Geländer und Rinnen – die linearen Bauteile aus
LINEARintools/authoring.mjs, gerendert insrc/scene/structures.ts: Blockstufen aus Travertin, Stahlrohrgeländer mit Hand- und Knieholm entlang des Gefälles, Entwässerungsrinnen mit bündigem Rost. - Gartentor – Stabgitterflügel von 100 cm mit zwei Pfosten und senkrechten Stäben, nicht als geschlossenes Blatt.
- Spielhaus – ein Stelzenhaus. Der Plan zeichnet zwei Rechtecke: das Podest 1.81 × 2.70 m mit der Kote 1.47 (rund 0.9 m über dem Gelände) und darauf an der Ostseite die Hütte 1.01 × 2.70 m. Der westliche Teil bleibt offene Plattform mit Brüstung und Leiter.
Die Eibengruppen entstehen nicht aus Einzelkugeln: die Pflanzstandorte des Plans werden gruppenweise verkettet, begradigt, an scharfen Knicken getrennt und als geschnittener Heckenkörper mit gerundetem Querschnitt aufgezogen – siehe Abschnitt „Der Sichtschutz". Ebenso die Ligusterhecke (170 cm, 75 cm breit).
Die Travertinplatten 40 × 60 × 3 cm liegen laut Plan einzeln im Dekorkies – 30 Platten, exakt an den Planpositionen, als erhabene Platten auf dem Kiesbett.
Die Rasenrandplatten sind im Plan ein durchgehendes Band von 6 cm Breite
zwischen Rasen und Kiesbett des Sichtschutzes. Sie werden nicht als Belag,
sondern als hochkant stehende Randplatte mit sichtbarer Kante aufgebaut
(Belagstyp randplatte).
Am Gartentor liegen ebenfalls zwei schwebende Travertinstufen: der Plan zeichnet dort ein Feld von 0.80 × 1.60 m mit den Koten −0.13 (Podest am Tor) und −0.32 (Anschluss an den Hauptsitzplatz).
Der Plan zeigt zwei orange markierte Felder von 1.50 × 0.46 m in der Sichtschutzlinie; die Beschriftung „Holzscheiterwand 150 cm x 200 cm" steht zwischen ihnen und gilt für beide.
Materialien und Ausbildung folgen den Referenzbildern im Plan-PDF: heller,
geschichteter Travertin für Mauern, Stelen und Platten, die schwebenden Stufen
als auskragende Platten mit Schattenfuge, der Flammengrill als anthrazitfarbener
Stahlkubus mit Holzfach und runder Feueröffnung. Die Bilder lassen sich mit
node tools/plan-bilder.mjs aus dem PDF ziehen.
Ebene Ebenen, geneigte Wege
LEVELS in tools/authoring.mjs gibt einzelnen Bereichen ihre Höhe fest vor,
statt sie aus streuenden Koten zu schätzen. Zwei Formen:
level+flatten– waagrecht und zwingend. Die obere Ebene mit Rasen und Kiesfeld liegt eben auf −0.02. Ohne diese Vorgabe zieht die Interpolation den Rasen hügelig hoch, weil die Koten 0.09 bis 0.26 schon im angehobenen Kiesbett des Sichtschutzes liegen und nicht mehr im Rasen.plane– eine geneigte Ebene, für die Wege. Sie sind Rampen, keine waagrechten Felder: Ostweg rund 12 %, Weg an der Südgrenze rund 3 %, Feuerwehrzufahrt rund 13.6 % (Plankoten −2.08 und −1.08). Der Architekturplan (Erdgeschoss mit Umgebung 1:100) beschriftet dieselben Gefälle mit „Steigung 9.9 %“ und „Steigung 13.0 %“.
Ausserhalb aller Zonen wird die Interpolation der nächstgelegenen Zone fortgesetzt, nicht ihr konstanter Ersatzwert – sonst steht der Belag als schwebende Platte über einer Geländekante.
Das Haus nach den Fassadenplänen
Die Öffnungen sind aus den Fassadenplänen von EHLE Architekten (1:100) abgegriffen. Die Pläne benennen die Fassaden nach Himmelsrichtung, das Datenmodell nach Achsrichtung:
| Plan | Site | Lage |
|---|---|---|
| Südostfassade | south, z +0.96 |
lang, zum Garten |
| Nordostfassade | east, x +0.28 |
kurz, Hauszugang |
| Südwestfassade | west, x −13.82 |
kurz, zur Terrasse |
| Nordwestfassade | north, z −6.87 |
lang, zum Nachbarn – im Plansatz nicht gezeichnet, bleibt geschlossen |
Zum Garten steht im Erdgeschoss eine mittige Fensterfront, daneben das Lamellenband vor dem gedeckten Sitzplatz; im Obergeschoss zwei Fenster mit zwei schmalen Lamellen dazwischen. Der gedeckte Sitzplatz ist nur gegen Westen offen („Aussensitzplatz“ in der Südwestfassade) – gegen den Garten steht dort eine geschlossene Wand. Ohne sie schaut man von aussen durch die Fassade in den Sitzplatz hinein.
Zwei Darstellungen
Oben in der Mitte schaltet ein Knopf zwischen Stilisiert und
Fotorealistisch. Beide Varianten entstehen aus derselben Geometrie – Plan,
Masse, Höhen und Rundgang sind identisch. Die Bauteile fragen beim Aufbau
isFoto() ab (src/scene/quality.ts). Die zweite Variante wird beim ersten
Umschalten aufgebaut und bleibt danach im Speicher, so springt man ohne
Wartezeit hin und her. Die Wahl merkt sich der Browser; ?ansicht=foto oder
?ansicht=stil erzwingt eine Variante.
Was die fotorealistische Variante anders macht:
| Bereich | Umsetzung |
|---|---|
| Materialien | Texturen doppelt so fein (1024 px), dazu Rauheits- und Verdeckungskarten aus dem Höhenbild (textures.ts) |
| Laub | Blattkarten statt Laubkörpern: Blätter, Eibennadeln, Ligusterblätter als Textur mit Alpha-Test, als InstancedMesh. Die Lichtnormalen zeigen vom Kronenmittelpunkt weg – so wird eine Krone als Volumen beleuchtet (laub.ts) |
| Bäume | Rekursiv gewachsene, gekrümmte Äste; Blattwolken an den Zweigspitzen |
| Rasen | Grasnarbe aus Büscheln einzelner Halme, die im Wind wiegen (gras.ts) |
| Himmel | Physikalisches Streumodell (Sky), daraus eine Umgebungskarte für Himmelslicht und Spiegelungen. In der Dämmerung wird der Verlaufshimmel eingeblendet, weil das Streumodell kein Blau der blauen Stunde kennt |
| Nachbearbeitung | Umgebungsverdeckung (GTAO), leichtes Überstrahlen der Lampen, Mehrfachabtastung (post.ts). Blattkarten und Halme werden für die Verdeckung ausgeblendet – das Ersatzmaterial kennt keinen Alpha-Test und würde sie als volle Vierecke abdunkeln |
| Wiese | Kachel in zwei Massstäben gemischt und grossflächig variiert, damit das Wiederholungsmuster verschwindet |
Rundgang
Bewusst einfach: auf den Boden klicken (am Handy tippen), dann läuft man
dorthin; ziehen zum Umsehen. Tastatur geht weiterhin (W A S D, Shift,
Leertaste springt). Es gibt keinen Mausfang mehr – der Zeiger bleibt frei
für die Bedienelemente.
Damit es nicht ruppig wirkt:
- Der Spieler beschleunigt und bremst weich und rutscht an Hindernissen entlang.
- Höhenwechsel bis 60 cm werden gedämpft nachgeführt, hinauf wie hinunter. Nur bei grösseren Abstürzen oder im Sprung wirkt die Schwerkraft. Tiefer als 1.20 m läuft man nicht einfach von einer Mauer hinunter.
- Stufen, Treppen und Travertinmauern mit fester Krone sind begehbar: ihre
Oberkante geht in die Höhenabfrage ein (
walkHeightinmain.ts,treppeTritteinstructures.ts). Ob man hinaufkommt, entscheidet nur die Stufenhöhe (45 cm). Holz-, Lamellen- und Betonwände bleiben Hindernisse. - Das Gartentor öffnet sich, wenn man darauf zugeht, und schliesst sich
hinter einem wieder;
Eübersteuert das von Hand. Im Durchgang selbst schliesst es nie.
Warum Zonen statt eines einzigen Geländes
Das Grundstück fällt über rund 3.5 m ab, die Sprünge liegen aber nicht im Gelände, sondern in den Stützbauten: Travertinmauer zum Nachbargrundstück, Winkelelemente aus Beton entlang der Feuerwehrzufahrt, Betonmauer im Süden. Deshalb wird je Zone getrennt interpoliert – über die Zonengrenze hinweg nie. Die Mauern erhalten ihr Kronen- und Fussprofil aus dem Gelände beider Seiten.
Anwendung
npm install
npm run dev # http://localhost:5173
npm run build # dist/, rund 640 kB
Stack: Vite + TypeScript + three.js. Keine externen Assets – sämtliche Texturen (Travertin, Keramik, Tegula, Rasen, Kies, Beton, Holzschalung, Scheiterwand) werden zur Laufzeit prozedural auf ein Canvas gezeichnet. Die UVs sind weltbezogen, damit die Plattenraster über Flächengrenzen hinweg durchlaufen – so wie auf dem Plan.
Bedienung
| Rundgang | Klicken, dann W A S D, Shift zum Rennen, Esc gibt die Maus frei |
| Handy | links Joystick, rechts wischen zum Umsehen |
| Übersicht | ziehen zum Drehen, Mausrad zum Zoomen |
| Tageszeit | Regler oben rechts, Sonnenstand astronomisch für Abtwil SG gerechnet |
Der Rundgang folgt dem Gelände, steigt Stufen bis 45 cm und wird von Mauern, Gebäuden, Hecken und Objekten aufgehalten. Ab Dämmerung schalten die 17 Leuchten des Plans automatisch ein.
Aufbau
src/
site.ts Datenmodell und Höhen-Sampler
scene/textures.ts prozedurale Beläge und Materialien
scene/geometry.ts Polygone auf das Gelände legen, Mauern extrudieren
scene/terrain.ts Geländeraster und Umland
scene/surfaces.ts Beläge
scene/walls.ts Mauern als Bauteile: Schichtmauerwerk, Winkelelemente, Lamellen
scene/structures.ts Stelen, Objekte, Leuchten
scene/vegetation.ts Gehölze, Hecken, Gräser, Stauden
scene/building.ts Wohnhaus 9a und Nachbargebäude
scene/environment.ts Himmel, Sonnenstand, Licht
controls/walker.ts Begehen mit Kollision und Geländeführung
ui/hud.ts Bedienoberfläche
Deployment
Push auf main löst den Gitea-Workflow aus; die App landet unter
/opt/aicds/apps/Gartenvisualisierung/ und wird per docker compose gebaut.
Traefik-Router garten, Host garten.aicds.ch, Netzwerk agent-net.
docker compose config # Prüfung vor dem Push
docker compose up -d --build
Das Image enthält nur dist/ hinter nginx – die Planunterlagen und Fotos aus
Info Dateien/ werden über .dockerignore ausgeschlossen und gelangen nie in
den Webcontainer.
Was bewusst interpretiert ist
Der Plan ist ein Situationsplan; einiges steht nur als Beschriftung darin. Diese
Annahmen stecken in tools/authoring.mjs und sind dort einzeln kommentiert:
- Mauerhöhen aus den Höhenkoten beidseits abgeleitet; die gelbe Kote
25bei der Sitzmauer als 25 cm Aufkantung gelesen,35bei den Heidelbeeren analog. - Lamellenwand zum Sitzen als senkrechte Holzlamellen im Planrhythmus (10 cm breit, 35 cm tief, rund 90 cm Achsabstand), passend zum Foto des Ist-Zustands.
- Wohnhaus in Kubatur und Öffnungen nach Gartenplan und Fassadenplänen, Materialisierung nach den Fotos: vertikale Holzschalung graubraun, heller Betonsockel, Flachdach mit extensiver Begrünung.
- Nachbarhaus Zollet als einfaches Kontextvolumen, 1.70 m tiefer liegend.
- Solitärgehölze mit den Kronenradien des Plans; Wuchshöhen als Erfahrungswerte.
- Gartenhaus, Spielhaus, Flammengrill, Bänkli in Lage und Grundfläche nach Plan, in der Ausformulierung frei.
Stolperstein beim Deployment
Der erste Rollout lieferte trotz laufendem Container und korrekten Traefik-Labels
ein 404 vom Proxy. Ursache war der HEALTHCHECK im Dockerfile: busybox-wget
löst localhost zuerst nach ::1 auf, nginx lauschte aber nur auf IPv4 – der
Check schlug dauerhaft fehl und der Container blieb auf health: starting.
Traefik nimmt Container, die nicht healthy sind, gar nicht in die
Routing-Tabelle auf. Deshalb entstand kein Router, kein Zertifikat und damit
ein 404 mit dem Traefik-Default-Zertifikat – ein Fehlerbild, das leicht nach
einem Proxy- oder DNS-Problem aussieht.
Behoben durch http://127.0.0.1/ im Healthcheck und ein zusätzliches
listen [::]:80; in der nginx-Konfiguration. Der Deploy-Workflow wartet
seither auf healthy und prüft den Router, bevor er den Lauf abschliesst.
Merksatz für weitere AICDS-Apps: ein Container mit fehlschlagendem Healthcheck wird von Traefik stillschweigend ignoriert.